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Einen letzten Blick und einen mutmachenden Seufzer später war die Stricknadel gezogen. Und es tat gar nicht weh, es war eher erleichternd, nun ist der Weg für etwas Neues, ebenso Großartiges, geschaffen.

Ich dachte, es würde sehr lange dauern, bis ich alles aufgetrennt habe, aber erstaunlicherweise war ich schon am nächsten Tag fertig. Eine halbe Nach und ein längeres Gespräch mit einem zu Besuch anwesenden Freund war das Schultertuch verschwunden und ein ansehnlicher Haufen Wolle lag in kleineren und größeren Knäulen auf meinem Tisch.

Eine Freundin hatte mir vor wenigen Wochen erzählt, dass man gekräuselte Wolle wieder glatt bekommen kann, wenn man diese auf Brettchen aufwickelt und über Wasserdampf schwenkt. Ja, es funktioniert, dauerte mir aber angesichts der Menge viel zu lange. Also habe ich das Internet befragt und in einem Forum einen wunderbaren Tipp gefunden.

Wunderwerk Mikrowelle. So sehr ich mich zu Beginn geweigert habe, mir eine anzuschaffen, sehr zum Erstaunen meines Mannes, um so mehr habe ich sie in den letzten 10 Jahren schätzen gelernt. 🙂

Und hier der Tipp: Wolle in einen Mikrowellengeeigneten Beutel packen, dann ein wenig Wasser dazu geben, so dass die Innenseiten etwas feucht sind und die ganze Sache für ein bis zwei Minuten (je nach Wattzahl) hinein. Dann habe ich den Beutel wieder herausgeholt und den Inhalt zum Ausdampfen auf meine Spüle gelegt und das Wunder war geschehen. In kürzester Zeit habe ich aus dem großen Haufen gekräuselter Wolle wieder einen verarbeitbaren Wollvorrat gewonnen.

die wiedergewonne Wolle von meinem ehemaligem Schultertuch

Aber was nun damit anfangen?