Es gibt so Tage, da kommen viele Gedanken zusammen und formen sich erst zu einer Idee, die direkt nach der Entstehung als Vorhaben zu blühen beginnt.

Nachdem ich den für mich sehr mutigen Schritt gegangen bin, euch über meinen ersten Wiedergeburtstag zu berichten, habe ich viele wunderbare Reaktionen erhalten. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken, es bedeutet mir sehr viel und sie haben mir auch geholfen, noch mehr zu realisieren, was mir da letztes Jahr wiederfahren ist. Einen besonder lieben Gruß möchte ich an dieser Stelle an smoky72 und nach Wien aussenden.

Aber nun zurück zu meinem Vorhaben:

Wie schon erwähnt, ist es eine Mischung aus eigenen Gedanken, Fragen und Anregungen, die mich zu dem Entschluss gebracht haben.

  • Ein sehr guter, langjähriger Freund, fragte mich nach Betrachtung der Bilder, wie ich denn am 30.04.2014 aussehen möchte und ich hatte keine wirkliche Antwort für ihn. (Nebenbei viele liebe Grüße nach Sao Paulo)
  • Dann noch ein Gespräch mit einer lieben Freundin gestern, die mir hilft, in zumindest ein Teil meiner Sachen wieder rein zu passen, indem sie mir Abnäher einnäht, wozu ich selbst wohl noch lange nicht in der Lage sein werde
  • Die Frage, wie hast du das geschafft?
  • Die Frage, was bedeutet schlank sein. Für mich eine unerreichbare Utopie, oder vielleicht doch nicht?
  • …..

Nur um so einige zu nennen. Und dann stand ich heute auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio, war mitten in meinem Ausdauertraining, mein Mann neben mir, die Musik von Schiller in meinem Ohr und es traf mich:

Nächstes Jahr möchte ich zweistellig sein!

Mag sich für viele komisch anhören, aber wenn ich das schaffen sollte, dass die Digitalwaage nur noch zwei Ziffern anzeigt, dann weiß ich auch nicht, was ich mache. Habt ihr Vorschläge? 🙂

Ich habe schon sehr lange mit dem Thema, einmal schlank sein zu können, abgeschlossen. Schlank in dem eigentlichen Sinne werde ich auch nicht erreichen, dass halte ich für unmöglich. Auf der anderen Seite habe ich es aber auch für unmöglich gehalten, jemals abnehmen zu können und siehe da, 44 kg sind weg. Unfassbar.

Ich habe keine Ahnung, ob dieses Ziel zu hoch gesteckt ist, es fehlen noch einige Kilo, und ob mir nicht meine Krankheiten einen Riegel davor schieben, so wie im Moment. Aber ich werde den Weg gehen und mich selbst herausfordern. Kampflos werde ich mich nicht geschlagen geben. 🙂

Falls ihr wollt, dann werde ich auch mehr darüber berichten, genau so wie ich schon seit meinem „Outing“ die Artikel im Kopf schreibe, wie ich es bis hier her geschafft habe.

Seid gespannt, es wird demnächst mehr zu lesen geben.

Habt ein wundervolles Wochenende, ohne zu viel Regen und mit etwas mehr Sonnenschein.

eure Nicole