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Hahahaha…. Sorry liebe Laiza. Ich bin so richtig ins Schreiben gekommen und da ich nicht genau weiß, ob ich meinen lieben Blogverfolgern plötzlich einen Megatext (aktuell fast 3 Computerseiten) zumuten kann, habe ich kurzerhand getrennt. Aktuell bin ich gerade in Teil 3.

Teil 1: Unsere Vorgeschichte

Lange musste sie darauf warten, aber am zweiten des Sommermonats Juli im Jahre 2013 war es soweit: Die Kreativeule alias Nicole überschritt die Türschwelle von Laiza alias Julia.

Uns beide verbindet eine Freundschaft, die sich die arme Julia hart erkämpft hat. Auch wenn ich es dir schon so oft gesagt habe meine Liebe, unendlichen Dank für deine Geduld und Beharrlichkeit. Also normalerweise bin ich ein sehr umgänglicher Mensch, wie die Julia auch weiß, nur unser Startpunkt war für mich schwierig. Sie ist nämlich eine Ehemalige von mir. Eine ehemalige Schülerin, der ich durch die unwegsamen Wirren der oberstüflichen Mathematik geholfen habe. Lang ist es her und damals war ich noch so grün hinter den Ohren als Profinachhilfe ….lacht…. Aber Spaß hat es immer gemacht.

Wenn die Julia bei ihren Eltern zu Besuch ist, ist das für mich jedes Mal eine Reise in die Vergangenheit, wenn ich die Wohnung betrete. Obwohl sich einiges verändert hat: da hängen jetzt eine Reihe mehr Fotos an der Wand von kleinen Zwergen und angeheiratetem Schwiegersohn. Und ich kann euch sagen, die Leute auf den Bildern sehen glücklich aus.

Jedenfalls muss es für sie schon am Anfang fest gestanden haben, meine Nachhilfe brauche ich auch als Freundin. Ich pflege zu all den vielen Schülern, die ich in so vielen Jahren begleitet habe (meine Schätzung geht so an die 300), freundschaftlichen Umgang, aber es ist doch eine gewisse professionelle Distanz da, die ich wahre, wenn man mich lässt. Julia sah das anders, sie blieb am Ball, lernte nach dem Abi dann auch meinen jetzigen Mann kennen, besuchte uns einige Male. Wir haben telefoniert, sie hat mir geholfen, meine erste Homepage zu bauen, war Beraterin in Computerfragen und wir redeten kaum über kreatives. 🙂

Damals wohnte sie auch noch viel näher und ich besuchte sie ebenfalls. Aber ich konnte das Schüler-Nachhilfeleherin-Verhältnis nicht überwinden und nahm Abstand. Dann verlor sich der Kontakt. Sie zog nach Wien. Wien? Ähm, Wien? Warum? Naja, heute weiß ich mehr: wo die Liebe hin fällt, wächst kein Gras mehr. 🙂 Ist bei meinem Liebsten und mir auch nicht anders.

Von ihrer Wien-Zeit habe ich so gut wie nichts mitbekommen und dann rief sie an und war plötzlich Mama einer kleinen Tochter. Irre. Wie ein Wunder waren für meine Gefühl scheinbar genug Jahre vergangen und ich konnte mich in ihre Richtung öffnen, endlich, ganz zum Gewinn für uns beide.

Ein paar Wochen später haben wir uns dann bei einem Besuch bei ihren Eltern getroffen, zu dritt – Ehemann musste in Wien arbeiten. Das Töchterchen war so süß, und seitdem ist der Kontakt nicht mehr gerissen. Nun wohnt sie nach einem weiteren Umzug zwar wieder etwas näher und in Deutschland, aber für meinen Geschmack immer noch zzzuuuuuu…. weit weg. Wir mussten unsere heimisches Bundesland verlassen. 🙂

Und nachdem Familie Julia schon öfters in unserer Wohnung zu Gast war, waren wir nun bei ihnen zu Besuch, aber dazu mehr im nächsten Teil.

Teil 2: Die Fahrt
Teil 3: Ankunft und Rundgang
Teil 4: Gemütlicher Abend, Meilensteine, verblüffende Erkenntnisse
Teil 5: Der nächste Morgen und Heimreise