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Puh, Laiza war zufrieden mit Teil 1, Glück gehabt, aber sie hat sich beschwert, wo denn Bilder seien. 🙂

Und ich habe noch weitere aufregende Neuigkeiten. Gestern habe ich zwei Bestellung abgegeben und warte nun ungeduldig auf Lieferung. Ihr werd Augen machen über meine Neuentdeckung. Ich kann es gar nicht abwarten, die neuen Gerätschaften auszuprobieren.

Neugierig? Gut so …lacht…

Aber hier soll es ja um den Besuch bei Laiza gehen….

Teil 1: Unsere Vorgeschichte

Teil 2: Die Fahrt

Das Wetter hätten wir uns selber nicht besser aussuchen können. Ein sonniger Tag, der mit einem Grillabend in warmer Sommerluft gekrönt wurde.

Der Tag begann mit einem geplanten Arztbesuch, der auf dem Weg lag. Meine Hausärztin hatte sehr überraschend gute Nachrichten für mich und so konnten wir auf die spannende und entspannende Reise begeben.

Mein Mann und ich sind es ruhig angegangen. Ich liebe es einfach über die A40 durchs Ruhrgebiet zu fahren bzw. gefahren zu werden, wenn die Bahn frei ist. Fast schon am Ende angekommen sind wir Richtung Süden abgebogen.

Unglaublicherweise haben wir dann auf jedem Rasthof unserer Tour gehalten: einmal auf der Suche nach einem aktuellen Straßenatlas – ja, unser Hobby ist Navigation ohne technische Hilfe – und nach einem schönen Platz fürs Frühstücken.

Schon von Kindheitsbeinen an liebe ich Karten, Atlanten, Globen. Ich habe recht schnell die Kartennavigation erlernt (mit 8 oder 9) und besitze einen eher weiblich untypischen ausgezeichneten Orientierungssinn. Die liebevolle Bezeichnung meines Mannes für mich: mein lebendes Navi und das stimmt auch. Bis Bochum und noch ein kleines Stück darüber hinaus würde ich keine Karte in die Hand nehmen. 🙂

Unser aktueller Straßenatlas ist aus dem Jahre 1999 und da hängen Emotionen bzw. unschätzbar wertvolle Erinnerungen dran. 1999 ist das Jahr, indem ich aus dem wunderschönen Sachsen – ja, ich bin mit stolz eine Sächsin und werde es immer bleiben, auch wenn man es mir nicht mehr anhört 🙂 – in meine Wahlheimat NRW genauer das Ruhrgebiet zu meinem Mann gezogen bin. Mein kleines Auto damals wurde mit meinem Hausstand aus dem Studentenwohnheim überladen und gleich hinter Dresden wurde dieser Atlas gekauft. Aber uns ist schon lange klar, es müsste ein Neuer her und nun haben wir einen. Wieder emotional gebunden: der erste Besuch bei Laiza.

Die Suche nach einem Frühstücksplatz war schwieriger, aber immerhin haben wir auf halbierten Baumstammbänken an einem großen Holztisch in der Sonne getäfelt. Einige Stunden altes glutenfreies, getoastet Brot schmeckt eher gummiartig, falls ihr das noch nicht wusstet. 🙂 Dafür war der Rest umso leckerer, wobei wir alles gegen spontanes Abheben schützen mussten.

Als alles zusammengepackt war, sind wir zum Hände waschen und anderer nötiger Erledigungen noch eben bei Bürger König eingefallen. Einer spontanen blöden Idee folgend habe ich mir einen leckeren Shake holen wollen und bekommen habe ich sowas wie Toffee in eiskalt-flüssig. Einmal und nie wieder. Das war die Sünde nicht wert. ….immernochärger….

Kaum wieder in den fließenden Verkehr eingefädelt, hat mein Mann den Blinker wieder angeworfen und wir sind von der Autobahn abgeschweift. Mein Mann las Flughafen und es war geschehen. Er liebt alles, was mit Fliegen zu tun hat. Seine lebenslange Leidenschaft und so hat er mir auch Flughäfen und Fliegerei schmackhaft gemacht. Wir waren schon in einigen größeren: Düsseldorf, Hamburg, Dresden und vielen kleineren. Da auf meiner Liste 3 Besuche stehen, kommt bald auch noch Frankfurt dazu. Da bekommen wir eine persönliche Führung und ich freue mich irre drauf. Dieser als klein eingestufter Flugplatz sollte sich größer als vermutet herausstellen, war tatsächlich ein Flughafen und wurde natürlich schon einige Tage zuvor mit dem Flugsimulator besucht, wie ich an Ort und Stelle erfuhr. …lacht… Mein Mann bereitet sich gern gründlich auf Reisen vor.

Teil2_1Der Flughafen hatte einen echt großen Tower und sowohl eine Abflug- wie auch eine abgetrennte Ankufthalle. Ich habe ganz schön gestaunt.

Teil2_2Ist das nicht mal eine geniale Dekoration für die Mitte eines Kreisverkehrs? Die Maschine ist Original und dreht sich mit dem Wind. Schön.

Leider waren meine Kraftreserven bald danach aufgebraucht und fast verschlief ich einige wichtige Navigationspunkte. Nur energisches Nachfragen von links brachte mich zurück, um gleich nach dem Kreuz wieder in die Tiefen der Erschöpfung zu versinken. Naja, wird schon wieder werden dank der höheren Hormondosis.

Teil2_3Dieses Bild finde ich trozt der Verschwommenheit sehr gelungen und ist ein guter optischer Beleg, wie ich mich in letzter Zeit oft fühle …seufz…

Herr Goo.gle war im letzten Abschnitt sehr schwammig. Rechtshalten stellte sich als gutes altes rechts abbiegen heraus, was wir so nicht interpretiert haben. Passiert selten, aber nicht zum ersten Mal. Dafür haben wir das Nachbardorf kennen gelernt und fast an der falschen Haustür geklingelt. Ein wenig Abenteuer muss immer sein, oder? Nach einem klärenden Anruf bei der wartenden Julia und einer kurzen Fahrt in die richtige Richtung war es dann endlich soweit. Mann der Kreativeule und sie höchst persönlich fuhren vor Julias Heim bzw. erst Mal den Hof vor und wurden begrüßt von …

Aber das gehört schon zu Teil 3 ….

Heute bin ich aber besonders gemein …schmunzelt und freut sich auf Kommentare….
Teil 3: Ankunft und Rundgang
Teil 4: Gemütlicher Abend, Meilensteine, verblüffende Erkenntnisse
Teil 5: Der nächste Morgen und Heimreise

PS: Diese Fotographien hat der Mann der Kreativeule gemacht.