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Guten Morgen Mädels!

Sorry, dass ich euch so lange warten lassen habe. Ich habe eine müde Woche hinter mir und einen schwindeligen Tag vor mir. Drückt mir die Daumen. 😦

Teil 1: Unsere Vorgeschichte
Teil 2: Die Fahrt

Teil 3: Ankunft und Rundgang

… einem süßen Mädchen in rotem Kleid auf einem rasant gefahren Bobbycar, einem Mann und einem Hund.

Die Kleine war Julias Große, die auch gleich angelaufen kam, als ich vor dem Hoftor stand, der Mann stellte sich als Julias Schwiegerpapa vor und die betagte Hundedame hört auf den Namen Lucy. (Richtig geschrieben?)

Der erste Eindruck hat mich umgeworfen, so was von einem schönen Fleckchen Erde zum Leben, das verheimlicht uns die liebe Laiza. 🙂 Ein großer Baum mitten im Hof und ein Haus, wo die Vorderfront mit Efeu berankt ist. Ein Gartentisch unter dem Baum vorm Haus lud zum Verweilen ein.

Aber unsere Gastgeberin war nirgends zu sehen, zu hören noch sonst irgendwas. Selbst das Rufen ihres Schwiegerpapas brachte sie nicht hervor. Tja, kann ja mal vorkommen. Der Grund der Abwesenheit: das jüngste Kind hatte es als einladend empfunden im Hundewassernapf (eher schon eine ausgewachsener Bottich) ein spontanes Bad samt Kleidung, Schuhe und natürlich Windel zu nehmen. Hach ja, die lieben Kleinen. 🙂

Und so kam Julia schließlich mit neu bekleidetem Sohnemann um die Ecke gewetzt, um uns doch noch in Empfang zu nehmen.

Ihre Wohnung ist so ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte, aber wer kennt das nicht.

Irgendwie habe ich gar nicht mitbekommen, dass die 4 auf zwei Etagen ihr Unwesen treiben. Der erste Blick fiel gleich auf ein sehr schönes, gefülltes Regal, welches sich als CD -und DVD-Sammlung erweisen sollte. Dann hat Kind Nr. 1 ihr kleines, liebevoll gestaltetes Reich um die eine Ecke und gleich nebenan das Gästezimmer bzw. Laizas Heiligtum – ihre Kreativ- / Nähecke. Welche Ehre, da zuerst hin geleitet zu werden. Da lag dann auch ganz oben das Werk des letzten Blogeintrags vor unserem Besuch. Hach, wie schön.

Und dann ging es aus dem kleinen gemeinsamen Flug der beiden Zimmer eine geschwungene Treppe nach oben. Sie hat im Treppenaufgang so viele wundervolle Bilder hängen: Gemälde, unter anderem auch die zwei von meinen Mann, und ganz viele liebevolle Fotografien von den Vieren und anderen Familienmitgliedern. Traumhaft schön. Ich finde, solche Bilderfluten, alle gerahmt, verleihen einer Wohnung den ultimativen persönlichen Tatsch und laden zum Wohlfühlen ein. Das möchte ich auch so gern haben und ist Teil meiner Liste.

Wenn frau dann das Treppentörchen erfolgreich passierte, öffnete sich der Blick in eine schöne Wohnung mit ganz viel Fensterfläche und somit auch Licht. Kaum hatte ich ihr Reich betreten, fiel mein Blick auf so manches Teil, welches sie uns auf ihrem Blog zeigt und ich musste so oft schmunzeln aus purer Freude. Über den Fenstern waren auch Regale angebracht, geniale Idee und so auch noch nie gesehen, mit ganz viel Büchern drauf. Ich liebe Bücher und sie gehören zu den wesentlichen Gegenständen, die ein Haushalt beinhalten sollte. Und gerade aus war ihr Balkon durch die Fensterfront zu sehen, welchen ich doch gleich entern musste. Auch dieser sieht in Realität anders aus, als auf den Bildern, viel schöner und er gab den Blick auf ihren Garten frei. Ihr ganzer Stolz und zu recht, aber dazu mehr.

Beim Ausladen unserer Sachen hatte ich schon um eine weitere Ecke des Hofes gelugt und da einen Bullen entdeckt. Jaaaaaa, ein richtiger Bauernhof. Irgendwie erinnert mich das doch an meine Kindheit. Ich bin ein Dorfkind. 🙂

Ein Glas Wasser und das Auspacken von den Geburtsgeschenken für das große Kind später ging es dann auf den Rundgang. Bewaffnet mit dem nicht gegessenen Brötchens meines Mannes, dessen Belag teilweise von den 3 Katzen entgegengenommen worden war, die Treppe runter und ab Richtung des Bullen. Da kam ich aber nicht an, da ich zu den beiden halbwüchsigen Schweinen abgebogen bin – dankbare Empfänger einer Hälfte des Brötchens.Schweinetja

Und dann zu dem Bullen, der gar nicht alleine lebt sondern noch zwei Mitbewohner hat. Ich mag Rindviecher, aber ich habe großen Respekt vor diesen großen Tieren. Kann man auf dem Foto wohl sehen, wo ich die Rauhheit einer Rinderzunge teste. Da gibt es so manche Geschichte, die ich aus meiner Kindheit erzählen könnte. 🙂Bullen

Und dann war es endlich soweit: Eine kleine, steile, etwas düstere Stiege gleich neben Julias Haustür hinab ging es in die grüne Hölle, den Dschungel, ins Nirwana….??? Nein, in Julias zweites Heiligtum, ihr kleiner Garten.

Wild, chaotisch, grün, einfach nur schön. Viel von der Gartenanlage war nicht mehr zu sehen, spricht aber für sich, da alles wunderbar gewachsen und einfach nur überflutend grün war.

Linker Hand zogen aber gleich erst mal die frechen Hühner die Aufmerksamkeit auf sich. Und für eben diese war die zweite Hälfte des Brötchens bestimmt. Ein wenig zerpflückt und mit viel Gracie über den Zaun geworfen … hüst… naja, gerade eben drüber bekommen und mehrmals eins der Federträger auf den Rücken getroffen, war es schnell Geschichte. Leider gibt es kein Foto davon, aber da war sogar ein Plüschhuhn dabei. So was von abgefahren. 🙂Hühner

Dann habe ich mich ein wenig dem Dschungel gewidmet und die Herrin des Hauses hat erklärt und gezeigt, sich gefreut und glücklich vor sich hin gestrahlt. Ich hatte keinen Geigerzähler dabei, aber die Dosis war beachtlich. (Sorry, der kleine Scherz musste sein ala Dinge, die mein Leben anders machen. 🙂 )

Ich sah mich noch um, Laiza erntete fleißig und die Kohlrabis waren riesig und wie ich zu Hause getestet habe, auch sehr lecker. Die Blätter sind über den Zaun zu den Hühner gewandert, genau so kläglich geworfen von mir, wie vorher die Brötchen. Also eine Werferin wäre nie aus mir geworden. 🙂Garten

Und damit waren wir auch schon fertig. Die restliche Zeit haben wir drinnen mit den Vorbereitungen fürs Abendbrot verbracht, wo sich auch das Rätsel um Julias Anfrage nach meinen Spagetthi klären sollte, aber das gehört hier und heute wohl nicht mehr hin. 🙂Balkonien

Teil 4: Gemütlicher Abend, Meilensteine, verblüffende Erkenntnisse
Teil 5: Der nächste Morgen und Heimreise