So, nun möchte ich euch (auch) über den gestrigen Mittwoch, den 31.07.2013, berichten
Die Laiza ist mal wieder mit den Kids bei ihren Eltern eingefallen und so können wir uns etwas leichter sehen, also nur eine Straßenbahnfahrt entfernt. Schon praktisch, wenn man an der selben Linie wohnt.
Aber dieses Mal haben wir einen Umweg genommen und haben uns in Oberhausen getroffen, um einem Tipp zu folgen, der mir letzten Samstag in mein Blogverfolgungsprogramm geflattert ist.
Sehr zu meiner Freude kannte die Laiza den Laden noch nicht und so wollten wir uns den gemeinsam anschauen. Da ja gerade mein Stiefkind aus Krankheitstechnischen Gründen bei uns eingezogen ist, wollte sie auch mit. Gut, Kind geschnappt und los ging es.
Nach einem herzlichen Hallo und einem kleinen Spaziergang waren wir da und ich überfordert. Klein aber mit Riesenpotential. Also ich mag den Laden sehr und werde dort bestimmt fündig werden, für so manches Nähprojekt, was sich mein wirrer Geist einfallen lassen mag.
Etwas schade war es schon, dass wir auf die Uhr schauen mussten, aber wir hatten große Pläne für den Abend. Unser erstes Mini-Blogger-Treffen. Nach Tagen der unaushaltbaren Vorfreude, etwas gedämpft durch die Sorgen um das kranke Kind, war der große Tag endlich gekommen.
Aber es waren noch so einige Klippen zu nehmen. Das Auto musste erst von meines Mannes Arbeit nach Hause kommen, ich musste noch den letzten Schliff an kleine Mitbringsel absolvieren, von denen ich dann auch gleich keine Fotos gemacht habe. 😦 Die Laiza war so lieb und hat in der Zwischenzeit noch eben die Ränder eines Stoffs versäubert, der mit in die Waschmaschine wandern sollte. (Mein Stiefkind wollte sich ihre erste Hülle für ein Seitenschläferkissen nähen und hat sich dafür Stoff ausgesucht.) 041Fix noch die Kette meines Schmucksets repariert und umgezogen. Dann noch an Occhi-Spitze gedacht, weil ich meinte mich zu erinnern, dass ich die mal zeigen soll und und und, naja wie ein aufgescheuchtes Huhn eben, übrigens Danke Laiza 🙂
Und das zu spät kommen nehme ich immer voll auf meine Kappe. …tütülütü…. 🙂
Das Treffen fand mit Asuka und der Stickeule statt, welche glücklicherweise geduldig auf uns vor dem Hauptbahnhof gewartet haben. Wir haben sie auch vom Auto aus entdeckt, mussten aber erst noch einen Parkplatz für eben jenes finden. Das Parkhaus hatte seine Untiefen und ob ich da je mein Auto wieder rausbekommen würde, hat mich erst mal nicht mehr interessiert.
Das erste Zusammentreffen war grandios. Kein peinlich betretenes Schweigen, einfach ein paar herzliche Umarmungen und schon waren wir mitten in Gespräche verstrickt. Für mich hat die Chemie ab diesem Moment einfach gestimmt und wir haben einen traumhaft schönen Abend verlebt. Die beiden sind aber auch so was von nette und interesante Frauen. Das musste funktionieren. 🙂
Gesprächsstoff ging uns nicht aus, wobei Handarbeiten erwähnt wurden, auch ausgetauscht – ich habe jetzt hier eine von Asukas leckeren Pralinen liegen – aber bei weitem kein Hauptthema war.
Der Abend endete so abrupt, wie er angefangen hatte, weil Bahnen erwischt werden wollten, aber ich fand das völlig OK und auch irgendwo witzig. Es fühlte sich genau so an, als wenn frau Freunde verabschiedet und alle sich sicher sind, das es ein nächstes Treffen gibt. Perfekt halt.:-)
Um das Auto aus dem Parkhaus zu befreien, musste wir einfach lange genug die Parkkarte gegen die Tür halten, aber dass muss einen doch mal gesagt werden. Aber ein Hinweisschild anbringen, wäre zu viel Aufwand gewesen. Es hing ein Schild innen, wenn die Tür ins Schloss gefallen ist, hilft das aber auch nicht mehr. Wundersame Konzepte gibt es.
Die Heimfahr verlief dann völlig ungestört und in einem angenehmen Sommerlüftchen.

Ein rundum perfekter Tag, der auf Wiederholung wartet. Naja, ein fast rundum perfekter Tag, weil uns eine gefehlt hat. Die liebe smoky. Warum wohnst du jetzt noch mal so weit weg?

DANKE SCHÖN. 🙂