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Wow, es wird also der Neunte des Augustes im Jahre 2013 um ca. 3:30 Uhr am Morgen, wenn mein von mir irgendwie schon vor mir hin geschobener, besonderer Post in die weite Welt des Internets und zu euch, wo auch immer ihr gerade seid und was ihr gerade tut, entsandt wird. Warum verschoben?, ein wenig Geduld meine liebe Leserin oder  lieber Leser? Verirrt sich auch mal ein Mann hier her? Melde dich doch mal. Ich beiße auch nicht. 🙂
Aber erst mal möchte einer ganz Lieben für ihren inspirierenden Gedanken danken, die es nicht ahnte, somit auch nicht beabsichtigte und mir doch die perfekte Idee für diesen Post lieferte. DANKE, liebe Asuka. Hast du mein Lacher gehört? 🙂

Lange Vorrede und nun der Sinn:

Du, ja DU, liest gerade den 100. Post den ich verfasst habe.

Ich bin beflügelt, glücklich, stolz, fasziniert ….hippel,hippel,vorFreudeexplodier….

DANKE
ihr Lieben da draußen, ob ihr nun Kommentare hinterlassen habt oder die Klickzahlen in meiner Statistik wachsen ließt oder sogar soweit gegangen seid und meine Follower wurdet. Mit eurer Hilfe habe ich es geschafft, ihr habt mir den Schwung und den Spaß, die Inspiration und die Lust am Bloggen gegeben. Ich habe tolle neue Leute kennen gelernt und ich hoffe, es werden noch welche dazu kommen. Ich habe erfahren, was Bloggen ist. Ich gebe zu, ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen habe und bin überredet worden von der tollen Laiza, ohh, meine kläglichen Anfänge. …seufz… Ich habe angefangen, überhaupt Blogs zu lesen und habe so die Möglichkeit erhalten, in das kreative Leben anderer zu schauen und noch so viel mehr.
Es war eine tolle Zeit und nun bin ich vollkommen infiziert. Seid gewarnt, ich mache weiter …lacht…

Ich wollte etwas besonderes zu diesem Anlass machen. Habe den Gedanken an eine Verlosung wochenlang in meinem Kopf hin und her geschoben, aber da wäre dann die Frage gewesen, was von den vielen Dingen soll ich auswählen. Dazu kommt noch, dass ich auf individuelle Geschenke sehr viel Wert lege. Ich lasse mich von der Person selbst, ihren Wünschen oder Leidenschaften inspirieren. Aber wie soll ich etwas für den Zufall machen? Ich löse das Problem noch, keine Angst. 🙂

Und dann hat mir die Asuka die Lösung frei Haus geliefert und jetzt habe ich ein Quasigeschenk für euch alle. Etwas leckeres, etwas wohltuendes, eine Kleinigkeit, die in einen großen Topf passt. Unser Rezept für Kartoffelsuppe …lacht… Eigentlich bin ich angetreten, ein Handarbeitsblog zu kreieren und nun seht, wohin ich schon gekommen bin …Augenroll…
Gut, unser Rezept ist schlicht und schlank, nichts wirklich raffiniertes, aber die weltbeste Suppe der Welt, zumindest für uns. Und damit ihr wisst, wie das Endergebnis aussehen kann, fangen wir mit einem Foto an:Rezeptbild001

Was ihr braucht:

  • eine mittelgroße Sellerieknolle
  • 3 bis 4 große Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • Bierbeißer (so heißen die hier, ist so eine Art dünne Mettwurst) alternativ jede Art von Wurst, die ihr in Kartoffelsuppe mögt oder Suppenfleisch (probieren wir beim nächsten Mal, ich werde berichten)
  • bunter Pfeffer, ganz
  • Pimentkörner
  • Lorbeerblätter
  • Salz
  • Öl
  • Schmand (wer mag, ich mag sehr:-))

Zubereitung:

  1. Suppengemüse schälen, waschen und in Stücke schneiden. Die müssen nicht klein sein, die geben der Suppe ihren Geschmack und werden nicht mit gegessen. Manchmal schäle ich die Möhren auch nicht, die Schale gibt glaube etwas Farbe und ein bißchen Geschmack.
  2. 2,5 Liter Wasser in einem Suppentopf zum Kochen bringen, dabei schon das Suppengemüse zufügen. Ich setze den Topf Wasser an und beginne dann zu schnippeln und werfe alles fertige direkt rein.
  3. Gewürze zufügen: 3 leicht gehäufte Teelöffel Salz (ich mag mein Essen mit wenig Salz), 2 bedeckte Teelöffel Pfefferkörner und 1 bedeckter Teelöffel Pimentkörner (bedeckt heißt, der Löffel sollte voll sein, aber keine Häufchen drauf) und 3 bis 4 Lorbeerblätter (kommt ein bißchen drauf an, wie groß sie sind) und ein Schlückchen Öl, wir wollen doch auch die fettlöslichen Vitamine aus dem guten Gemüse haben.
  4. Deckel drauf und 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Wir haben uns einen Suppentopf angeschafft, heißt, Deckel drauf und dann hat man viel Zeit für andere Dinge. Kocht sich praktisch von selbst.:-)
  5. Nach der Kochzeit das Suppengemüse und die Gewürze entfernen (wir gießen durch ein Sieb in ein anderes Gefäß ab) und man/fau erhält eine leckere Gemüsebrühe. Also wer mag, kann es auch so lassen und trinken. Aber wir haben größeres vor. 🙂 Bevor es weiter geht, füllen wir die gewonnen Brühe natürlich zurück in den Suppentopf.
  6. Kartoffeln schälen, waschen (nicht zu stark, die Stärke wird für die Bindung benötigt) und in mundgerechte Würfel schneiden.
  7. Die kommen dann zur Brühe und das Ganze kocht ca. 30 bis 40 Minuten weiter. Deckel wieder drauf. Die Kartoffeln sollten schön weich sein und schon etwas zerfallen.
  8. Währenddessen gewünschte Menge Wurst (ergibt ca. 6 Portionen Suppe, also nicht zu großzügig sein) klein schneiden, bei uns sind das genau 5 Bierbeißer, und während des Kochens der Kartoffeln zufügen. Fertig.

Anmerkung: Wir rühen selten um, weil unsere Suppentopf einfach genial ist. Also vielleicht öfter mal schauen, beim ersten Kochen oder für die mit Erfahrung, umrühren, so wie ihr euer Kochgeschirr kennt. 🙂

Wie die Suppe genossen wird, ist jedem selbst überlassen. Macht nur nicht den Fehler, die Kartoffeln im Topf zu zerstampfen. Habe ich beim ersten Mal gemacht und wir hatte Kartoffelbrei. 🙂

Da mein Mann die Suppe lieber stückiger mag, ist er sie so, wie sie aus dem Topf kommt. Ich nehme mir eine Gabel und zerdrücke die Kartoffeln auf meinem Teller, umrühren, kurz warten bis die Bindung fertig ist, einen Klecks Schmand drauf und GENIEßEN. 🙂

Ich hoffe, ihr habt Lust bekommen, sie auch mal auszuprobieren. Ist bestimmt auch was für Kinder, da warte ich auf eure Erfahrungen. Lasst es euch schmecken und über einen kleinen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Eure
Ruhelose Kreativeule