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Hallo ihr Lieben!

Das scheint eine Serie zu werden hier, aber die Perlendreherei lässt mich einfach nicht los. Ich hoffe, ihr fallt mir nicht irgendwann vor lauter Langeweile hinten über. 🙂

Letzte Woche war ich sehr geknickt, weil mir doch ein nicht unerheblicher Teil meiner Perlen nach dem Lackieren kaputt gegangen ist. Die Laiza gab mir einen Tipp. Der hat so nicht funktioniert, aber dann bin ich mal so ein wenig durchs Netz gesurft. Die meisten verwenden auch Zahnstocher, aber hier und da gab es auch Hinweise auf Draht. Das hatte ich mir selbst auch schon überlegt. Passender Weise hatte ich noch ein ganzes Gläschen voll unlackierte Perlen hier stehen, die wurden zu Versuchsobjekten.

Es ist schon ein wenig aufwendig, aber das mit den Zahnstochern war auch nicht weniger Arbeit. Papierperlen sind eben nicht mal schnell fertig, zumindest nicht meine. Bei mir wird das eine neue Wissenschaft. ….lacht… Also, wie hab ich es gemacht?

Alten Draht von früheren Schmuckexperimenten genommen, den ich schon seit gut 10 Jahren lagere, weil ich es nicht über mich gebracht habe, diese misslungen Kreationen weg zu werfen und dann die Perlen aufgezogen. Gedreht und an Spießen befestigt, sah das ganze dann so aus

Die erste Runde lackieren war etwas kniffelig, weil sich die Perlen noch gedreht haben, hat sich mit der Lackschicht von selbst gegeben. Übersicht bewahren ist auch gut, da man ja viele Perlen gleichzeitig in der Hand hat. Ich habe dann noch zwei Schichten Lack aufgetragen und heute war der spannende Moment: Wie viele Perlen überleben?

Das Abwickeln ging erstaunlich schnell, wie auch die Gewinnung der fertigen Perlen. Wesentlich schneller als die Zahnstochermethode und die Bilanz kann sich sehen lassen. Eine einzige Perle ist mir kaputt gegangen und das auch nur, weil ich die ungeschickt eingedreht hatte. Ist das nicht toll? Nun weiß ich, wie ich meine Kreationen schadlos lackieren kann. …hüpfvorFreude…

Aber ich habe mich auch mit der Thematik runde Papierperlen befasst. Der erste Versuch war eher, naja. Mir war klar, ich muss die Basis der Dreiecke noch schmaler machen und schon hat es funktioniert. Dabei ist mir durch Zufall ein toller Effekt aufgefallen. Ich habe mir die Dreiecke tatsächlich angezeichnet, mit einem Kuli, weil ich ja davon ausgegangen bin, diese Seite verschwindet. Dann habe ich aber ein paar mit dem Strich nach oben gedreht und ich war begeistert. Seht selbstcreadi93_16

Dann hatte ich noch die Idee, es mit einem normalen farbigen Kopierpapier zu probieren. Nö, die Maße müssen hier anders sein. Aber hier könnte die breite Variante gut aussehen, also noch ein mal Dreiecke geschnitten, mit breiter Basis. Ganz gut, aber öde. Also Textmarker geschnappt und gemalt. Interessant und verfolgungswürdig.

Aber um euch zu beweisen, ich mache nicht nur Papierperlen, hier noch der Anfang eines neuen Projekts. Wollt ihr mal raten, was es wird? 🙂

So, meine Lieben, jetzt mach ich noch ein wenig Haushalt und zum Ausklang des Tages schaue ich später bei euch vorbei, was ihr so am heutigen Creadienstag schönes gemacht habt.

Habt eine inspirierende und kreative Woche, lasst es euch gut gehen, genießt den Feiertag (zumindest die, die in Deutschland leben) und bis zum nächsten Mal,
Eure ruhelose Kreativeule alias Nicole