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Eine gute Freundin hatte letzte Woche einen wie ich finde, besonderen Geburtstag. Lange hat sie mir über den Tag erzählt und dass ihr Wunsch, wieder ihr Geburtstagsfrühstück zu veranstalten, dieses Jahr nicht statt findet und dass sie eigentlich überhaupt nichts besonderes aus dem Tag machen möchte. (Fand ich sehr schade, da ich auch geladen war.)

Gut, versteh ich alles, ist vollkommen in Ordnung, aber so gar nichts schenken oder nur etwas nicht besonderes, dass habe ich nun wirklich nicht über mich gebracht. So bin ich auf die Idee des Geburtstagskartenbildes gekommen. Eben genau das – eine Geburtstagskarte zum Aufhängen. Neu ist die Idee nicht, aber letztes Jahr habe ich mit meinem japanischen Garten die Idee nicht so konsequent umgesetzt.

Und nun kommt eine Bilderflut auf euch zu, weil ich mich nicht so recht entscheiden konnte, welche Bilder ich noch weg lassen soll. 🙂

1. Der Rahmen
Wie ich den Rahmen gemacht habe, habe ich hier schon ein Mal erklärt. Selbes Prinzip nur andere Maße. Nun geht mir aber leider die Pappe für weitere aus. Ich brauche dringend neue. …seufz…

2. Die kleinen Blüten
Dafür habe ich einen meiner Jumbo-Stanzer, erstanden auf der letzten Creativa, raus geholt und hemmungslos Blüten aus Buchseiten gestanzt. Wenn frau sich ein Mal überwunden hat, so geschehen bei meinen Papierperlen, dann ist das ganz einfach. 🙂
Anschließend einfach so viel Blüten wie frau möchte mit einem kleinen Klecks Leim in der Mitte etwas versetzt übereinander kleben. Anschließend die Kanten mit Stempelfarbe betonen und die Blütenblätter je nach Belieben mehr oder weniger stark noch oben biegen.
Als Blütenmitte habe ich einen Knopf genommen, der mit Nagellack die richtige Farbe erhalten hat und ein kleines Wollhighlight komplettiert wurde. Den Knopf habe ich mit der Heißklebepistole befestigt.

3. Die große Blüte
Die Idee ist nicht von mir. Letzte Woche bin ich wieder eine Nacht auf youtube unterwegs gewesen und habe mich von einem kreativen Video zu einem anderen geklickt. Dabei ist mir dann auch die Anleitung (Video ist in Englisch) für solche Blüten über den Weg gelaufen. Ich habe aber die Blütenmitte ganz anders gemacht.

4. Die Skulptur für die Mitte …hihihi…
Nun war die Zeit der gesammelten Toilettenpapier- und Küchenpapierrollen gekommen. In möglichst gleich breite Streifen geschnitten, manche dann aufgeschnitten und eingerollt oder gekürzt. Dann habe ich gelegt und gelegt, da eine Form weg, dafür an eine andere Stelle eine hin. Als ich zufrieden war, habe ich die Heißklebepistole gezückt und Klebreste auf meines Mannes Zeichentisch hinterlassen. …lacht… (Darf ich jetzt auch wieder entfernen) Herausgekommen ist dieses Gebilde. Und erkennt ihr, was es ist? 🙂

5. Der Hintergrund und die Rückseite
Der Hintergrund, einfarbig, mehrfarbig, mh. Lange haben wir überlegt (manchmal ziehe ich meine geliebtes angetrautes Wesen als Berater heran) und dann wurde die Idee geboren, eine Karte als Hintergrund. Letztes Jahr haben wir unser Bücherregal aussortiert und dabei zwei überalterte Atlanten ausgemustert. Die habe ich natürlich nicht weg geworfen, sondern zum Verarbeiten aufbewahrt. Ich habe eine Schwäche für Geografie. Beim Blättern habe ich dann das Luftbild unserer Stadt gefunden und in der Mitte natürlich unser Stadtteil. Das musste ich nehmen.
Auf der Rückseite befindet sich die Karte. Auf den Schmetterlinghintergrund habe ich noch eine kleines oranges Rechteck versetzt geklebt und darauf stehen unsere Geburtstagswünsche. Im Eifer des Gefechts habe ich davon natürlich kein Foto gemacht. …seufz…

6. Das fertige Werk
An der oberen Kante habe ich bevor ich den Hintergrund mit dem Rahmen vereint habe, noch zwei Aufhängungen befestigt. Die Blüten und das gelbe etwas habe ich ebenfalls mit der Heißklebepistole aufgesetzt. Sicher ist sicher.

7. Lesezeichen Nr. 7
Mein geliebtes angetrautes Wesen ist so von diesen Lesezeichen angetan, dass er mich immer wieder bittet, doch noch eins zu machen, um es dann zu verschenken. Da konnte ich hier keine Ausnahme machen. Nun weiß ich auch endlich, wie ich meine Papierperlen perfekt anbringen kann. Mädels, kann ich eure noch mal wieder haben? …lacht…

Und da dieses Geburtstagskartenbild zu großen Teilen letzten Dienstag entstanden ist, ich es aber da noch nicht zeigen konnte, ist es bei Creadienstag Nr. 110 dabei.

Außerdem habe ich etwas tolles entdeckt und ich dachte mir, dieses Projekt ist perfekt dafür. Damit geht dieser Post auch zu dem Kopfkino von Scharly Klamotte. Eine wunderbare Idee und Aktion. Ich war total hippelig, als ich vor ein paar Tagen davon gelesen habe und habe mir ein Loch in den Bauch gefreut, dabei zu sein.
Gut, ein Detail ist nach einer Anleitung von jemand anderen, aber die gesamte Idee und die Umsetzung ist alleine in meinem Kopf entstanden, ich hoffe, sie wird das akzeptieren. …ganzliebschau…